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Aktuelle Ereignisse, Projekte und Erfolge der WGS mbH.

 

 

 
11.04.2018

 Startschuss für das Altbaumanagement Limbach-Oberfrohna

Der offizielle Start des von der WGS betreuten Projektes Altbaumanagement in der großen Kreisstadt Limbach-Oberfrohna fand am Dienstag, dem 10.04.2018 im Rahmen einer Presse-konferenz im Rathaus Limbach-Oberfrohna statt.

Freischaltung der Homepage für das Altbaumanagement Limbach-Oberfrohna, v.l.n.r. Frau Weißenfels, Herr Dr. Vogel (Oberbürgermeister der Stadt), Herr Neubert, Herr Wagner (Geschäftsführer der WGS), Frau Spangenberg (Leiterin Sachgebiet Stadtplanung)

 

Im Beisein des Oberbürgermeisters, Herrn Dr. Jesko Vogel stellten Frau Maria Weißenfels und Herr Martin Neubert das Projekt Altbaumanagement der Öffentlichkeit vor (Freie Presse, 12.04.2018). Im Anschluss wurde die Homepage des Projektes freigeschaltet.

In Abstimmung mit der Stadt wurden Prioritäten für Wohnlagen und Straßenzüge erarbeitet, die für das Stadtbild prägend sind und in denen eine Konzentration unsanierter und leer stehender Gebäude zu finden ist. In diesen Wohnlagen sollen nun die Eigentümer zum Handeln aktiviert werden.

Folgerichtig ist der nächste Schritt nach der Veröffentlichung der Homepage das Anschreiben der Eigentümer der entsprechenden Gebäude, um deren Absichten zu erfragen sowie die Hilfe und Unterstützung des Projektes Altbaumanagement anzubieten.

Wir sind zuversichtlich, dass diese Tätigkeit ebensolche Erfolge erzielt, wie das Projekt Agentur StadtWohnen in Chemnitz.

23.03.2018

Erfolgreicher Abschluss eines Forschungsprojektes

Maria Weißenfels (Bachelor of Engineering) absolvierte in unserem Unternehmen ein fünfmonatiges Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen ihres Masterstudiums „Industrial Management“  mit der Fachvertiefung „Immobilienmanagement und Facilities Management“ an der Hochschule Mittweida.

Im Rahmen dieses Projektes entwickelte sie für die große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna ein Altbaumanagement und nutzte dabei die Grundlagen des sehr erfolgreichen Chemnitzer Projektes StadtWohnen . Ziel des Altbaumanagements ist es, lange leerstehende und unsanierte Gebäude wieder in Nutzung zu bringen. Betreut wurde Maria Weißenfels während ihres Forschungsprojektes von Martin Neubert (Dipl.-Ing.). 

Ein umfangreicher Forschungsbericht stellte den gelungenen Abschluss ihres Projektes dar. Diesen Bericht verteidigte Maria Weißenfels am 21.03.2018 an der Hochschule Mittweida und erhielt die Note „sehr gut“. 

Das Limbacher Altbaumanagement wird im Jahr 2018 von der WGS fortgesetzt und weiterhin von Maria Weißenfels und Martin Neubert betreut werden. Die WGS ist stolz, zu diesem sehr guten Ergebnis beigetragen zu haben und wir freuen uns, dass Frau Weißenfels weiterhin für unser Unternehmen tätig ist.  

 

Frau Weißenfels

 

 

06.03.2018

 

03. März 2018 - Tag der offenen Tür an der Berufsakademie in Glauchau

Die WGS mbH präsentierte sich zum Tag der offenen Tür am     03. März 2018 an der Berufsakademie in Glauchau als zukünftiger Praxispartner der Studiengänge

 

Baubetriebsmanagement

und

Bauingenieurwesen.

 

Die Studienangebote der BA sind marktorientiert, bieten durch die Vergütung im Praxisbetrieb finanzielle Sicherheit und beste Perspektiven im Unternehmen.

Wir bieten neben den Studienplätzen auch Praktika in unserer Abteilung „Baumanagement/Baucontrolling“ zur Vorbereitung des Dualen Studiums an – interessierte zukünftige Studentinnen und Studenten sind herzlich willkommen, an einem Schnupperkurs in unserem Haus teilzunehmen.

Ansprechpartner in der WGS sind der Abteilungsleiter Baumanagement, Herr Primm unter 0371-35570 17 und die Kaufmännische Leiterin, Frau Rauch unter 0371-35570 15. 

 

 

 Geschäftsführer der WGS Jens Wagner in der BA Glauchau, 03.03.2018

BA Glauchau

 

01.03.2018

Leer stehende Häuser verschwinden

In Limbach-Oberfrohna werden derzeit gleich zwei stark baufällige Gebäude zurückgebaut. Die Flächen mit der desolaten Bebauung stellten lange Zeit einen erheblichen städtebaulichen Missstand dar, der nun auf Dauer behoben wird.

Bei der Umsetzung der beiden Rückbaumaßnahmen, Helenen-straße 76 und Wasserstraße 4, wird die Stadt Limbach-Oberfrohna durch die Westsächsische Gesellschaft für Stadt-erneuerung in zweierlei Hinsicht unterstützt. Als Sanierungsträger der Stadt Limbach-Oberfrohna übernimmt die WGS für die Kommune alle förderrechtlichen Aufgaben und als Baubetreuer bereitet sie die Objekte für den Rückbau vor und überwacht dessen Durchführung.

Beide Gebäude befanden sich in Stadtumbaugebieten,so daß die Maßnahmen mit Hilfe von Städtebaufördermitteln realisiert werden konnten. Die Kosten für den Abbruch des Gebäudekomplexes Wasserstraße 4 belaufen sich auf ca. 100.000 €. Etwa ein Drittel davon erhält die Stadt in Form von Fördermitteln zurück.

Blick in das Grundstück der Wasserstraße 4Wasserstraße 4

Bei dem Gebäudekomplex Helenenstraße 76 (siehe Fotos rechts)  handelte es sich um ein Wohnhaus sowie dazugehörige Fabrikgebäude im hinteren Grundstücksbereich.

 

 

Innenansicht der desolaten Fabrik Helenenstraße 76

Für den Abbruch des Fabrikgebäudes wurden Mittel aus dem Programm VwV Investkraft „Brücken in die Zukunft“ eingesetzt.  Der Rückbau des Wohngebäudes konnte mit Städtebauförder-mitteln erfolgen.

Rückbau des Wohngebäudes Helenenstraße 76

Beide Grundstücke werden nach dem Rückbau neu geordnet und können dann beispielsweise für die Bebauung mit Einfamilienhäusern genutzt werden.

08.02.2018

Der Chemnitzer Sonnenberg im Aufbruch

Der Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg liegt östlich der Chemnitzer Innenstadt und ist von Gründerzeitbebauung geprägt. Der Stadtteil hat nicht das beste Image, doch in den vergangenen Jahren konnten ein Aufschwung und eine wachsende Aufbruchstimmung in dem Viertel beobachtet werden.

Die WGS betreut seit Anfang der 1990er Jahre das Fördermittel-management für die Programme Städtebauliche Erneuerung (SEP) und seit 2010 für das Programm Stadtumbau Ost auf dem Sonnenberg. Nachdem die Maßnahmen im Gebiet lange Jahre von Rückbau geprägt waren, lässt sich seit ca. vier Jahren ein gesteigertes Interesse für die Sanierung der Gründerzeitbebauung und die Schaffung neuen Wohnraumes beobachten.

Allein in den Jahren 2016 und 2017 wurden 17 Modernisierungen und Instandsetzungen von Wohngebäuden im „Konservierten Stadtquartier“ gefördert.  In diesem Jahr werden voraussichtlich fünf weitere Sanierungen von Wohngebäuden durch Städtebau-fördermittel unterstützt. Das „Konservierte Stadtquartier“ umfasst den Bereich der Zietenstraße zwischen Augustusburger und Fürstenstraße sowie die angrenzenden Nebenstraßen mit Altbausubstanz. Diese wurden in der DDR mit den damaligen Möglichkeiten saniert, die nach 1990 für Mieter nicht mehr attraktiv wirkten. So war das Gebiet von einem hohen Leerstand (bis zu 90 Prozent) betroffen. In den letzten Jahren siedelte sich hier eine Kreativszene an und viele Investoren und Eigentümer zeigen Interesse an diesem Stadtteilbereich. Hier entsteht ebenfalls bis Juni 2018 an der Kreuzung Fürsten- und Zietenstraße ein neuer Stadtteilpark- der Albertiplatz.

Außerhalb des Bereichs des konservierten Stadtquartiers ist die positive Entwicklung im noch stärkeren Ausmaß zu spüren.

 

Es gibt eine verstärkte Nachfrage nach (hochwertigem) Wohnraum und Grundstücken. Baumaßnahmen, die mit Fördermitteln unterstützt werden und wurden sind beispielsweise die Sanierung der Villa Duderstädt, die Sicherung der ehemaligen Fabrik Fahrzeugelektrik auf der Humboldhöhe, die Sanierung von Wohngebäuden in der Heinrich-Schütz-Straße, Hainstraße, Peterstraße und Ludwig-Kirsch-Straße sowie die Neugestaltung der Straßen um den Lessingplatz.

Die aufwändig sanierte Villa Dresdner Straße 42 als Beispiel für die zunehmende Zahl hochwertig sanierter Gebäude auf dem Sonnenberg

Die WGS ist neben dem Fördermittelmanagement auch in unseren Arbeitsbereichen Altbaumanagement und Baubetreuung auf dem Sonnenberg tätig. Wir freuen uns die positive Entwicklung in dem lebendigen Stadtviertel mit voran zu bringen und zu gestalten.

04.01.2018

Historische Keller: entdecken – erforschen – vermitteln

Tagung vom 16.–17. Januar 2018 in Mittweida

Historische Keller sind häufig vergessene Zeugnisse der Bau-kultur, die in vielen Fällen mit großem Aufwand erbaut wurden. Keller erfüllten im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Funktionen. So dienten sie ursprünglich vor allem zur Kühlung von Lebensmitteln und zur Lagerung. Darüber hinaus hatten sie auch eine Schutzfunktion und wurden als Versammlungsorte, Zweckbauten oder Gräber genutzt.

Oft ist der ursprüngliche Nutzungszweck solcher Keller heute nicht mehr gegeben. Aufgrund des Funktionsverlustes werden notwendige Instandhaltungsarbeiten nicht mehr durchgeführt und die historisch wertvollen Räume verfallen vielerorts.

Im Rahmen der Tagung „Historische Keller: entdecken-erforschen-vermitteln“ in Mittweida wurden gelungene Beispiele von umgenutzten Kellern vorgestellt.

Im Tagungsort selbst befinden sich weitläufige Kelleranlagen im Bereich des Kirchberges, die intensiv von Dr. Wolfgang Schwabenicky wissenschaftlich erforscht wurden. Die Mittweidaer Speicherkeller können Besucher seit einigen Jahren in Führungen erkunden, die vom Museum „Alte Pfarrhäuser organisiert werden.

Instandhaltungsmaßnahmen sind jedoch auch bei diesen Anlagen notwendig und sollen in den nächsten Jahren mit Städtebau-fördermitteln durchgeführt werden, wofür die WGS als Sanierungs-träger der Stadt Mittweida die Verantwortung trägt.  

 

Speicherkeller Mittweida, Skizze Dr. Wolfgang Schwabenicky

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) veranstaltete die Tagung in Kooperation mit seinem Landesverband, dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz und dem Museum „Alte Pfarrhäuser“ in Mittweida sowie in der Reihe der Europäischen Landschaftsforen in Kooperation mit CIVILSCAPE und wird die Ergebnisse in einer Publikation veröffentlichen.

 

 
04.12.2017

Begegnungsstätte „Haus der Buchstaben“ in Falkenstein/Vogtl. eröffnet

Am Freitag, dem 1. Dezember 2017, erlebte eine große Zahl von Gästen die feierliche Eröffnung des „Hauses der Buchstaben“ im vogtländischen Falkenstein.

Das bisherige Bibliotheksgebäude in der Friedrich-Engels-Straße wurde in 6 Monaten umgebaut, so dass es neben der Stadt-bücherei zukünftig auch der soziokulturellen Begegnungsstätte „Vitamin B“ eine Heimat bieten kann. Durch die Kombination Begegnungszentrum und Bibliothek wird eine größere Bevölkerungsgruppe angesprochen und auch für die Einwohner der Nachbargemeinden Grünbach und Neustadt entstand hier ein sozialer Anlaufpunkt. Auf dem angrenzenden Grundstück wird künftig eine Terrasse für ein Außencafé genutzt werden.

Gefördert wurden die Baumaßnahmen mit 85 Prozent im Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Die Mitarbeiter und zukünftigen Projekte der Begegnungsstätte wiederum werden zu 95 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

 

Die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung war auf verschiedenen Ebenen für die gelungene Eröffnung des „Hauses der Buchstaben“ verantwortlich. Die WGS erarbeitete die Konzepte, die Grundlage für die Aufnahme in die Förderprogramme KSP sowie ESF waren.

Die WGS als langjähriger Sanierungsträger Falkensteins führte und führt auch weiterhin das Fördermittelmanagement für die KSP-Maßnahmen durch. Und nicht zuletzt betreute die Abteilung Baumanagement die Umbaumaßnahmen am und im Gebäude. Dazu gehörten die Fassaden- und Dachsanierung, die Trockenlegung der Keller, die Innenraumsanierung mit Schaffung der Voraussetzungen für eine moderne Multimediastation sowie die Gestaltung des Außengeländes „Garten der Begegnung“.

Die veranschlagten Baukosten in Höhe von 444.500 € wurden eingehalten.

 

Grußworte des Bürgermeisters Marco Siegemund

 

 

 

 Schlüsselübergabe durch Herrn Siegemund an Viola Renger, David Ide (Team der Begegnungsstätte), die Leiterin der Bibliothek Annette Block, rechts im Bild Frau Yvonne Magwas (Bundestagsabgeordnete)

 

Nach der Eröffnung und dem Tag der offenen Tür am Freitag können nun die Einwohner Falkensteins, Grünbachs und Neustadts das „Haus der Buchstaben“ bei Veranstaltungen besuchen. Weiterhin steht ihnen ein Begegnungscafé offen, sie können verschiedene musische, künstlerische sowie sportliche Angebote nutzen. Künftig wird eine Computer-Lernplattform bestehen und Schüler erhalten eine Hausaufgabenbetreuung. Die Einrichtung eines „Rentner-Netzwerkes“ ist geplant sowie die einer Eltern-Kind-Gruppe.

Bei Lesenächten für Kinder, Buchlesungen und Poetry-Slam-Veranstaltungen gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der sich im Haus befindlichen Bibliothek.

Das Haus steht damit generationsübergreifend  für ältere Menschen, für Kinder und Jugendliche sowie Einwohner mit Migrationshintergrund der Stadt Falkenstein und den kooperierenden Gemeinden zur Verfügung.

 
10.11.2017

Zwei Aspekte der Stadterneuerung

Die Eröffnung der Kita Sonnenblume und der Stadtratsbeschluss des Brachenkonzeptes in Burgstädt in dieser Woche machen deutlich, dass die Stadterneuerung und damit die Tätigkeit der WGS ein breites Spektrum an Aufgaben umfasst.

Zunächst beschloss der Stadtrat am Montag einstimmig ein von der WGS erarbeitetes Konzept zu brachgefallenen und vom Leerstand bedrohten Gebäuden in Burgstädt und Taura.(Die Freie Presse berichtete.) In diesem Konzept werden über 70 Objekte beschrieben und für diese eine Nutzungsalternative entwickelt. Darunter finden sich prägnante Gebäude wie die ehemalige Post an der Goethestraße und die Villa am Ahnataler Platz, die dem Stadtbild durch Sanierung erhalten bleiben sollen. In der Reihe der Brachen finden sich auch stillgelegte Industriebetriebe wie der ehemalige „VEB Textilwerke Clara Zetkin“ und die „Koch´sche Fabrik“, deren Rückbau geplant ist.

Das Gebäude der ehamligen Post in der Goethestraße und die Koch´sche Fabrik in Taura

 

Die Beseitigung von städtebaulichen Missständen trägt zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Kommunen bei und schafft Raum für neue Entwicklungsmöglichkeiten. Neben der Aufwertung des Stadtbildes, die dadurch erreicht wird, ist die Erfüllung der Daseinsvorsorge für die Attraktivität einer Stadt als Wohn-und Lebensraum ausschlaggebend.

Für die Sicherstellung eines ausreichenden Angebots an Plätzen in Kindertageseinrichtungen wurde in Burgstädt mit der Eröffnung des Anbaus an der Kita Sonnenblume am 09.11.2017 ein wichtiger Schritt getan. Der Bau wurde im Rahmen der Förderprogramme „Brücken in die Zukunft“ und Stadtumbau Ost realisiert, wobei die WGS als Sanierungsträger diese Förderung betreute. Es ent-standen moderne Räume, die 48 Krippenkindern Platz bieten. Insgesamt können nun 122 Kinder die Kita Sonneblume besuchen. Auch für die Krippenkinder wurde ein attraktives Außengelände gestaltet.

Innenräume im neuen Anbau der Kita Sonnenblume

 

 

25.10.2017

Eine europäische Auszeichnung für die Agentur StadtWohnen Chemnitz – ein Projekt der WGS für die Stadt Chemnitz

Das URBACT-Programm, das sich aus 550 Städten, 29 Ländern und 7.000 lokalen Akteuren zusammensetzt, prämierte die           Agentur StadtWohnen Chemnitz als vorbildliches Praxisbeispiel  für die nachhaltige, integrierte Stadtentwicklung.

Damit ist die Agentur, die in Trägerschaft der WGS tätig ist, einer von nur fünf deutschen Preisträgern. Am 3. Oktober konnte der Projektverantwortliche Martin Neubert beim URBACT City Festival im estnischen Tallin die Auszeichnung offiziell entgegen nehmen und das Projekt einem großen Kreis an Fachleuten aus zahlreichen europäischen Städten vorstellen.

 

Insgesamt waren 270 Anträge eingereicht worden. URBACT zeichnete auf andere Städte übertragbare Lösungsansätze für drängende Probleme und Herausforderungen in der Stadtentwicklung aus. Die ausgewählten Praxisbeispiele decken ein weites Spektrum an Themen ab: Sie reichen von Umwelt, Stadtmanagement, demografischer Wandel, Armutsbekämpfung bis zur Mobilität. Ziel des URBACT-Programms ist es, einen Erfahrungsaustausch europäischer Städte in Form von Netzwerken zu ermöglichen, sodass diese von erfolgreichen Lösungsansätzen lernen und ebenfalls anwenden können. Unter http://urbact.eu/housing-agency-shrinking-cities findet der Interessierte die Darstellung der Tätigkeit und der Ergebnisse der Agentur StadtWohnen.

Dieser Erfolg ist das Ergebnis der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Stadt Chemnitz. Im städtischen Amtsblatt erschien eine entsprechende Bekanntmachung.

Die nunmehr erfolgte Anerkennung im europäischen Rahmen fügt sich hervorragend in die Bewerbung der Stadt Chemnitz um den Titel Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2025 ein.

Die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung ist stolz darauf, dass ein Vorhaben in ihrer Trägerschaft das europäische Label URBACT Good Practice tragen darf.

 

 

17.10.2017

Die alte Stadtwirtschaft in Chemnitz auf dem Weg zur kreativen Produktionsstätte

Die Stadt Chemnitz wurde mit dem Kreativhof „Die alte Stadtwirtschaft“ als positives Beispielprojekt („Best Practice“) ausgewählt und wird nun im Rahmen des Forschungsprojektes „Niedrigschwellige Instandsetzung brachliegender Industrieanlagen für die Kreativwirtschaft“ ab November durch ein seit 2013 bestehendes Forschungsprojekt fachlich begleitet werden. 

Dieses Forschungsprojekt wurde ins Leben gerufen, um Lösungen für zwei Probleme, die sich immer weiter zuspitzen, zu suchen und zu finden. Das ist zum einen der der anhaltende Leerstand und Verfall historischer Industrie- und Gewerbebrachen, die aufgrund ihrer Fläche und Bauweise als problematisch gelten und zum anderen der zunehmende Mangel an passendem und bezahlbarem Arbeitsraum für den jungen und rasant wachsenden Bereich der sogenannten „Kreativwirtschaft“.

Chemnitz setzte sich mit seinem Vorhaben „Die alte Stadtwirtschaft“ in der Schüffnerstraße gegen eine große Anzahl Bewerber durch und ist nun eines von 10 bundesdeutschen Modellvorhaben, die im Rahmen des dritten Teils des 

Gewerbehof Schüffnerstraße/Jakobstraße

Übersicht über die zehn ausgewählten bundesdeutschen Modellvorhaben

 

Forschungsvorhabens in den nächsten zwei Jahren unterstützt werden, um dadurch Verbesserungen beim Planen, Bauen und Bewirtschaften zu erzielen.

Im ehemaligen Gewerbehof Schüffnerstraße werden im nächsten Jahr Räume zunächst im Gebäudeteil D niedrigschwellig saniert. Danach stehen die Räume dem städtischen Projekt KRACH - Kreativraum Chemnitz mietfrei zur Verfügung. Im Anschluss können Kleinstunternehmen oder Projektträger der Kultur-und Kreativwirtschaft für eine geringe Miete die Räume nutzen. Entsprechend erfolgreiche Projekte können Stadtviertel stärken, indem sie auch weniger zahlungskräftigen kreativen Berufsgruppen Raum bieten und diese somit im Quartier und der Region bleiben (können).

Die WGS betreut im Auftrag der Stadt Chemnitz die Baumaßnahmen dieses Modellvorhabens und ist stolz an einem bundesweit ausgewählten Projekt teilzuhaben.

Zum Auftakt fand ein erster „Fachworkshop zur Niedrigschwelligen Instandsetzung bundesweiter Best-Practice Beispiele“ am 13. Oktober 2017 im Tapetenwerk in Leipzig statt, bei dem die Vertreter der ausgewählten Modellvorhaben Gelegenheit hatten, Kontakte zu knüpfen und erste Hinweise und konkrete Tipps für die Durchführung der jeweiligen Pläne erhielten.

Tagungsort Tapetenwerk und selbst umgenutzter Industriebetrieb

Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der angewandten Bauforschung als Forschungsprojekt in der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und als Modellvorhaben Kreativwirtschaft des Sächsischen Staatsministeriums des Innern durchgeführt. Weitere Informationen zu dem Forschungsvorhaben finden Sie hier:

 

http://www.kreative-produktionsstaedte.de/

http://www.kreative-produktionsstaedte.de/forschungsarbeit.html

 

 

12.10.2017

Das Besondere steht für Stollberg – Einweihung einer öffentlichen Parkanlage auf dem Dach eines Supermarktes

In Ergänzung des Gesamtensembles Bürgergarten im Bereich der Schillerstraße/ Hohensteiner Straße wurde auf dem Neubau eines Supermarktes eine öffentliche Parkanlage geschaffen, die am 02.10.2017 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Die Stadt Stollberg war und ist bei der Umsetzung des Vorhabens Initiator, Bauherr und Betreiber zugleich.

Im Zuge der Umgestaltung der innerstädtischen Brachflächen der ehemaligen REMA angrenzend an den „Bürgergarten“ wurde auf einer Teilfläche ein Supermarkt errichtet, der es aufgrund der topografischen Verhältnisse ermöglichte, auf dessen Dach eine öffentliche Parkanlage zu schaffen. So konnte an das neu entwickelte innerstädtische Areal mit „Bürgergarten“ und „Villa Bürgergarten“ mit dieser Grüngestaltung ergänzend eine attraktive grüne Oase als „Stadtgarten“ entstehen. Das Vorhaben wurde über das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost/Programmteil Aufwertung“ gefördert.

Der neue Stadtgarten wird von einer geschlossenen Wand, in Teilen durch eine gläserne Attika, umrahmt, die zugleich die Dachattika des Gebäudes bildet. Gegenüber dem Eingang laden eine großzügige Sitzbankanlage, die von einem späteren Blätterdach einer Platane beschattet wird und bunte Blumenbeete, entlang der Wege, zu einem Besuch und Verweilaufenthalt ein. Nördlich wird der Platz durch begehbare Podeste, einer Podestlandschaft mit schattenspendenden Platanen begrenzt.

Parkanlage Stollberg Supermarkt

 

Parkanlage Stollberg Supermarkt

Die unmittelbar dahinter stehenden blickdichten Büsche und Sträucher schirmen den parkähnlichen Dachgarten in diese Richtung ab. Dem schräg gegenüber schließen sich auf dem Höhenniveau des Platzes begehbare Rasenflächen und der Klettergarten-Spielplatz für Kinder an.

Im südlichen Bereich der Parkanlage liegt eine große zusammenhängende Rasenfläche in Blickrichtung zum Schloss Hoheneck. Durch die organisch gestaltete Gartenlandschaft des umlaufenden Streifens, zwischen der Rasenfläche und der Umfassungsmauer, die der Bepflanzung des Bürgergartengrundstückes mit Stauden und Sträuchern entspricht, wird die Zugehörigkeit des neuen Stadtgartens zum städtischen Bürgergartenareal gestalterisch hervorgehoben. Eine Anordnung verschiedener Illuminationen mittels LED-Strahler rundet das Bild der Gartenanlage in den Abendstunden ab.

Mit diesem Vorhaben kann die Stadt Stollberg die Sanierungs- und Neubauarbeiten im Bereich des Bürgergartenareals an der Schillerstraße/Hohensteiner Straße abschließen. Die WGS mbH hat im Rahmen der Programmbegleitung Stadtumbau-Fördergebiet „Kernstadt“ die förderrechtliche Vorbereitung, Begleitung und Abrechnung des Vorhabens betreut.

 

 

29.09.2017
 

 

Neugestaltung des Burgstädter Angers - der Sieger (entwurf) steht fest

Das Ergebnis des Architektenwettbewerbes zur Umgestaltung des Angers in Burgstädt steht seit dem 20.09.2017 fest.  Unter neun eingereichten Beiträgen musste die Jury eine Entscheidung treffen. Die Fachpreisrichter (Landschaftsarchitekten, Architekten, Stadtplanern) und Sachpreisrichter (Mitglieder des Stadtrates und der Bauverwaltung) berieten unter Leitung von Prof. Mathias Grunwald (Leipzig) über die Entwürfe, die von den Wettbewerbs-teilnehmern eingereicht worden waren.

Bei ihren Beiträgen mussten die Teilnehmer bestimmte Vorgaben erfüllen. Diese Kriterien gingen zu einem großen Teil auf die im Frühjahr durchgeführte Bürgerbefragung zurück. Die Wünsche und Anregungen, die die Burgstädter darin geäußert hatten, flossen in den Aufgabenkatalog an die Gestalter ein. Die Durchführung sowie Auswertung der Bürgerbeteiligung lag in den Händen der WGS als auch die notwendige Zuarbeit für die Erarbeitung der Auslobungsunterlagen leistete die WGS. Die Gesamtleitung des Wettbewerbs erfolgte durch das Architekturbüro Liane Remmler.

Nach eingehender Beratung in der Preisrichtersitzung fiel die Entscheidung der Jury einstimmig aus. Das Büro fagus I seelemann aus Markkleeberg konnte sich mit seinem Entwurf durchsetzen und wurde mit dem ersten Preis prämiert. In der Beurteilung wurde das Konzept als herausragender Beitrag hervorgehoben, dem es gelingt „die an dieser Stelle notwendigen multifunktionalen Freiräume zu einem städtebaulichen Ensemble zu formen.“

 

Zwei dritte Preise wurden an das Büro w+p Landschaften aus Berlin und hase landschaftsarchitektur aus Dresden vergeben.

Im nächsten Schritt wird der Stadtrat die Planung der Baumaß-nahmen vergeben. Bis 2020 soll die Umgestaltung des für die Stadt Burgstädt und ihre Bewohner wichtigen Angers in Bauabschnitten realisiert werden.

Der Siegerentwurf von fagus I seelemann

 

 

20.09.2017

Bühne frei! Eröffnung der Freiluftbühne im Stadtpark Falkenstein/Vogtl.

Am  Freitag, dem 15.September 2017 war es soweit - die Freiluftbühne im Stadtpark Falkenstein konnte eröffnet werden, nachdem der Bühnenbereich und die Zuschauerplätze im Sommer 2017 eine Überdachung erhalten haben.

Der Bau der überdachten Bühne war Bestandteil der KSP-Maßnahmen, die die Stadt Falkenstein/Vogtl. gemeinsam mit ihren Nachbargemeinden Grünbach und Neustadt entwickelt hat. Ziel und Kern des Förderprogramms Kleinere Städte und Gemeinden  ist die Unterstützung von sächsischen Kommunen mit weniger als 17.500 Einwohnern, die in Kooperation mit ihren Nachbar-gemeinden Maßnahmen planen zur Verbesserung der städte-baulichen Infrastruktur und Stärkung der Lebensqualität der Region. Das betrifft Einrichtungen des täglichen Bedarfs sowie die Kultur-, Sport und Freizeitangebote. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Nachbargemeinden entsteht ein Netzwerk von öffentlichen Einrichtungen, die allen Bewohnern der beteiligten Orte zu Gute kommen und gleichzeitig die Einzelgemeinden entlasten.

Entwurfszeichnung der Bühne

Entwurfszeichnung

 

Für Falkenstein/Vogtl. entwickelte die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung das erforderliche Förderkonzept, das den KSP-Vorhaben zu Grunde liegt. Zudem wurden die Baumaßnahmen durch die WGS als Sanierungsträger der Stadt Falkenstein, betreut. Wichtige Aspekte bei der Planung  für den Neubau der Naturbühne und Zuschauertraversen im Stadtpark waren die Möglichkeiten einer Mehrgenerationennutzung sowie der barrierefreie Zugang und Ausbau.

Die Bühne im Stadtpark eröffnet nun die Möglichkeit, kulturelle Veranstaltungen als Freiluftveranstaltungen für die Stadt und die umliegenden Gemeinden und natürlich ebenso Gäste der Region, durchzuführen. Den Anfang machte die Eröffnungsfeier der Bühne, gestaltet von den Kitas „Albert Schweitzer“ und „Knirpsenland“ sowie dem Hort Dorfstadt. In Zukunft ist geplant, hier den Musik- und Kleinkunstsommer mit Theateraufführungen und Musikveranstaltungen, weitere Kinderveranstaltungen und das alljährliche Stadtparkfest durchzuführen.

Eröffnungsfeier, 15.09.2017

Eröffnungsfeier

 

 

06.09.2017


Landesgartenschau 2019 im Naturlerlebnisraum Zschopauaue in Frankenberg/Sa.

Die WGS erarbeitete bereits 2015 das Handlungskonzept für Maßnahmen im Förderprogramm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Stadt Frankenberg/Sa.  Ein herausragendes Projekt innerhalb der EFRE-Vorhaben stellt die Gestaltung der Zschopauaue dar. Die Neuschaffung des Erlebnisraumes in der Natur  wird mit der Ausrichtung der Landesgartenschau durch die Stadt Frankenberg/Sa. im Jahr 2019 einen Höhepunkt haben. 

 

Voraussetzung für die Öffnung und Gestaltung der Flusszone war die Revitalisierung der Industriebrachen im Uferbereich. Dazu gehörte auch das Hauptgebäude der Frankenberger LISEMA. Dessen Rückbau wurde in diesem Jahr durch die Bauabteilung der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung betreut und ist mittlerweile abgeschlossen. Nun steht den weiteren Baumaßnahmen und Vorbereitungen für die 8. Sächsische Landesgartenschau 2019 unter dem Motto „Natürlich mittendrin“ nichts mehr im Wege.

 

Rückbau der LISEMA

 

 

 



 

07.08.2017

Grundschule erstrahlt in neuem Glanz

Die ABC - Schützen der Grundschule Oelsnitz/Vogtl. können mit Schuljahresbeginn in die sanierte Grundschule „Am Karl-Marx-Platz“ einziehen. Die Sanierung des ehemaligen Postgebäudes, das 1880 erbaut wurde, war eine der wichtigsten Maßnahmen im Städtebauförderungsgebiet Städtebaulicher Denkmalschutz - „Historisches Oelsnitz“ und für die WGS als Sanierungsträger eine reizvolle Aufgabe.

Seit dem Jahr 1991 ist die WGS als Sanierungsträger für die vogtländische Kommune tätig und betreute in dieser Funktion die Fördergebiete „Stadtkern“ (SEP-Programm) sowie aktuell „Historisches Oelsnitz“ (SDP-Programm) und „Otto-Riedel-/Adolf-Damaschke-Straße“ (Stadtumbau). Der erste Abschnitt der Sanierung des Schulgebäudes, das durch seine offene Bebauung und die direkte Lage am Karl-Marx-Platz von städtebaulichem und historischem großen Wert ist, wurde in den Jahren 2006 bis 2007 durchgeführt. Nach der damals erfolgten Dachinstandsetzung mit Schwammsanierung, Fassadenarbeiten, Trockenlegung des Mauerwerkes und der Instandsetzung des Wappensteines wurden die Sanierung des Hauptgebäudes und der Neubau eines zweigeschossigen Anbaus im September 2015 begonnen. 

Hier fanden das Lehrerzimmer, die Schulleitung, ein Fachkabinett, eine neue Toilettenanlage mit Behinderten-WC, ein Mehrzweckraum für verschiedene Nutzungen (Sport/Musik/Aula) ihren Platz. 

 

 

Die beiden neu errichteten Geschosse sind durch ein Treppenhaus und einen Aufzug verbunden, so dass im Anbau Barrierefreiheit besteht und die Aufnahme von körperlich beeinträchtigten Schülern möglich ist. Als letzter Bauabschnitt erfolgte die komplette Sanierung des Hauptgebäudes in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde mit Bau eines zweiten Rettungsweges. Zuletzt wurde der Schulhof neu gestaltetet. Das beginnende Schuljahr ist das erste, welches die Grundschüler in Oelsnitz/Vogtl., unter beste Bedingungen im frisch sanierten Schulgebäude, verbringen. Die WGS ist stolz, daran teil gehabt zu haben.

 

 

12.07.2017

Stollberg bleibt in Bewegung

 

 

 

Seit Januar 2017 ist die WGS mbH Träger des Stadtteilmanagements im Fördergebiet Erich-Weinert in Stollberg. Über das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ (SSP) werden Projekte gefördert, die helfen das soziale Miteinander im Stadtgebiet zu verbessern.

Ansprechpartner und Koordinator vor Ort ist der Quartiersmanager Marcel Becker. Er koordiniert u.a. Vereinsaktivitäten und entwickelt neue soziale Projekte. Durch diese Tätigkeit trägt er zur Verbesserung der Lebens-, Freizeit- und Wohnbedingungen im Altneubaugebiet Erich-Weinert bei.

Schlachthof Stollberg

Der Sitz des Stadtteilmanagements – der Schlachthof in Stollberg

 

Erste Projekte, die umgesetzt wurden, waren die Bildung von Interessengruppen, zum Beispiel Skatspielen oder die Gründung eines Debattierclubs. Weiterhin ist geplant zukünftig Musikabende, Buchlesungen und Stadtteilfeste im Schlachthof, dem Sitz des Stadtteilbüros, durchzuführen. Zudem soll die Aufenthaltsqualität im Stadtteil aufgewertet werden, zum Beispiel durch die verstärkte Pflege von Grünanlagen und die Schaffung neuer Sitzgelegenheiten. Dabei stoßen Anregungen und Verbesserungsvorschläge durch die Bürger vor Ort beim Stadtteilmanagement immer auf offene Ohren.

Zusätzlich zu Investitionen von Baumaßnahmen, die der Aufwertung der Stadtstruktur dienen, ist die Förderung des sozialen Miteinanders  bedeutend für die Aufwertung eines Stadtteiles. Die Schaffung von Kultur- und Freizeitangeboten ist dabei  immens wichtig. Demzufolge liegt ein Schwerpunkt des „Städtebauförderprogramms Soziale Stadt“ auf dieser Art der Stadtentwicklung. Die WGS mbH freut sich, die positive Entwicklung eines Stadtteils mit voranzubringen.

 

 

28.06.2017

Bürgerbeteiligung und Architekturwettbewerb zur Umgestaltung des Angers in Burgstädt

 

 

 

Im mittelsächsischen Burgstädt soll mithilfe von Städtebaufördermitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der innerstädtische Anger, welcher bisher als Festplatz genutzt wird, umgestaltet und neu geordnet werden. Im Juli und August wird hierfür ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Vor Beginn des Realisierungswettbewerbs für die wenig gestaltete, innerstädtische Freifläche wurde eine Beteiligung der Burgstädter Bürger durchgeführt. Mit einem Fragebogen konnten die Bewohner ihre Einschätzung, Anregungen und Ideen an die Stadtverwaltung übermitteln. Diese Möglichkeit wurde sehr rege genutzt. Dass der Anger auch nach der Umgestaltung als Festplatz genutzt werden kann, wurde von einem Großteil der Umfrageteilnehmer gewünscht. 

Der Anger in Burgstädt

Der Anger in Burgstädt - die innerstädtische Freifläche soll neu gestaltet werden. 

 

Die Promenade in Burgstädt

Die angrenzende Gründfläche Promenade im derzeitigen Zustand.

Der Erhalt der Festplatzfunktion geht als zentrale Aufgabenstellung in die Wettbewerbsauslobung ein. Ergebnis der Bürgerbeteiligung war, dass viele Burgstädter Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten sowie Grünflächen an dieser Stelle der Innenstadt vermissen. Als wünschenswert wurden zudem die Schaffung von Sitzgelegenheiten sowie eine Verringerung des Verkehrslärms benannt. Die Durchführung der Bürgerbeteiligung sowie die organisatorische Begleitung des Wettbewerbs übernimmt die WGS. Im September werden die Entwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt. In die Umgestaltungsentwürfe soll neben dem Anger auch die angrenzende Grünfläche ‚Promenade‘ einbezogen werden. Die Umsetzung des Siegentwurfes soll 2018 erfolgen.

 

 

23.06.2017

Ratskeller in Lößnitz saniert

 

 

 

Anlässlich des Salzmarktes in Lößnitz wurde der ehemalige Ratskeller am Lößnitzer Markt am 17. Juni 2017 als italienisches Restaurant wieder eröffnet. Das teilweise aus dem 14. Jahrhundert stammende, denkmalgeschützte und stark sanierungsbedürftige Gebäude, konnte durch die Kofinanzierung mit Mitteln des Städtebaulichen Denkmalschutzes aufwändig restauriert werden. Hierbei übernahm die WGS mbH im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft Lößnitz die Betreuung der umfangreichen und komplexen Baumaßnahmen.

Der Ratskeller Lößnitz vor der Sanierung

Der Ratskeller vor der Sanierung im Jahr 2015

 

Die denkmalgerechten Sanierungsarbeiten beinhalteten die Entfernung des Hausschwammbefalls in Dach und Boden, die Erhaltung der historischen Kreuzgewölbe, die Wiederherstellung der historischen Gauben, die Schieferdeckung  des Daches und den Einbau moderner Technik in alte Mauern. Im ersten und zweiten Obergeschoss werden noch vier moderne Wohnungen ausgebaut, die mit Terrasse bzw. Balkon ausgestattet sind. Mit der Eröffnung der Trattoria da Giuseppe zieht endlich wieder Leben in das historische Kleinod am Lößnitzer Markt ein.

Der Ratskeller nach der Sanierung

Der Ratskeller nach der Sanierung 2017

 

 

14.06.2017

Weiterbildung im UNESCO Weltkulturerbe Bauhaus Dessau 

 

 

 

Die Bauhausbewegung bedeutete in den 1920er Jahren auch einen Sprung in der Entwicklung der modernen Stadt. Die Mitarbeiter der WGS begaben sich auf die Spuren der Väter (und Mütter) der Moderne und besuchten am 08. Juni 2017 das Bauhaus in Dessau. In zwei informativen Führungen durch das Hochschulgebäude und die Meisterhäuser wurde die Zusammenführung der verschiedensten Künste - Architektur, Skulptur und Malerei - mit Handwerk und Technik lebendig. Ziel der Bauhausbewegung war es, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Die Ideen der Angehörigen des Bauhauses verbreiteten sich weltweit und sind noch heute aktuell.

Gruppenbild WGS_Bauhaus Dessau

 

Woerlitzer Park

Auch im Wörlitzer Park, der im Anschluss besucht wurde, konnte das Schöne mit dem Nützlichen verbunden werden. Denn neben den typischen Elementen eines Landschaftsparks wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der Umgestaltung unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau auch Felder zur Bewirtschaftung angelegt.

Stark beeindruckt von dem kontrastreichen Programm kehrten wir zurück nach Chemnitz - in die Stadt der Moderne.

 
02.06.2017

Regionales Entwicklungskonzept für den Mittelzentralen Städteverbund Göltzschtal

Die WGS mbH wurde vom Mittelzentralen Städteverbund Göltzschtal, bestehend aus den vogtländischen Städten Auerbach, Ellefeld, Falkenstein und Rodewisch, beauftragt ein Regionales Entwicklungskonzept zu erstellen. Mit 36.000 Einwohnern ist der Mittelzentrale Städteverbund Göltzschtal der größte Zentrenbereich zwischen Zwickau, Plauen und der tschechischen Grenze. Ziel ist es, mit dem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) einen Rahmen für den weiteren Ausbau und Ausgestaltung des Städtebundes abzustecken. Das REK soll dabei die Entwicklung des Städteverbundes nach den wichtigsten entwicklungsbeeinflussenden Parametern untersuchen und in Abstimmung mit den Kommunen, Trägern öffentlicher Belange und den Menschen vor Ort Ziele ableiten. Diese münden schließlich in ein Maßnahmekonzept mit einem Zeithorizont bis zum Jahr 2025.

Wir freuen uns auf diese kommende Aufgabe!

 

Luftbild Goeltzschtal. Quelle: Google Maps

Bild: Google Maps

24.05.2017

Städtebaufördermittel im Einsatz - das Schloss der Vögte in Plauen rückt wieder in den Fokus

Seit 2014 werden das Plauener Schloss und das umgebende Gelände saniert, nachdem es im 2. Weltkrieg erheblich zerstört wurde und in den vergangenen 70 Jahren keine umfangreichen Restaurierung- und Sanierungsarbeiten vorgenommen wurden. Die Sanierung des Außengeländes der ehemaligen Höhenburg und des benachbarten Stadtteils Schlossberg wird dabei zu zwei Dritteln aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung ist als langjähriger Sanierungsträger der Stadt Plauen auch für die Umsetzung des städtischen Prestigeprojekts Schlossterrassen verantwortlich. Nach dessen Abschluss kann das Schloss erneut über der Stadt erstrahlen.

 

 

 

Die Schlossruinen in dem innenstadtnahen Areal waren stark zugewachsen, die Bebauungsreste kaum noch zu erkennen. Anfang 2017 wurde mit dem 2. Bauabschnitt begonnen, der die Sanierung und den Umbau der Schlossterrassen und des Außengeländes zum Ziel hat. Zeitgleich mit den Sanierungsarbeiten begannen archäologische Grabungen und Forschungen, die Licht auf die Geschichte des Schlosses aus dem 13. Jahrhundert werfen werden. Die charakteristischen terrassenförmigen Anlagen bleiben auch nach der Sanierung erhalten, es entstehen verschiedene Sichtachsen zur und von der Stadt sowie ein touristischer Aussichtspunkt. Im Film sind durch die Zeitrafferoptik die Veränderungen im Gelände gut nachzuvollziehen.

 

20.05.2017

 

WGS-Wanderung rund um die Talsperre Kriebstein

Die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung erarbeitete für die Talsperrenregion Kriebstein zu der die Stadt Mittweida und die Gemeinden Kriebstein und Rossau gehören,  ein integriertes Entwicklungskonzept für die Förderung durch das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ (KSP).
Angeregt durch die Konzeptentwicklung „erwanderte“ sich eine größere Gruppe von Mitarbeitern der WGS am 13.05.2017 einen spektakulären Überblick auf die Talsperrenregion.

Wandertruppe der WGS

 

 

 

Talsperrenblick

Wir haben uns vorgenommen regelmäßig derartige Wanderungen in den verschiedenen sächsischen Landstrichen, in denen wir als WGS tätig sind, zu unternehmen und dadurch Region und Team besser kennenzulernen. Das Fazit der Wanderung am Samstag lautete, das sich ein Ausflug an die Talsperre Kriebstein und deren weitere Umgebung auf jeden Fall lohnt.

 
15.05.2017

Präsentation im Stadtrat Oelsnitz/Vogtland - Pläne für ein Stadtquartier mit industriellem Wohnungsbau

Für die Stadt Oelsnitz/Vogtland, in der die WGS seit 1991 als Sanierungsträger tätig ist, wurde ein Stadtentwicklungskonzept für das Plattenbaugebiet rund um die „Otto-Riedel-und-Adolf-Damaschke-Straße“ erarbeitet. Dieses Konzept, das Grundlage für die Förderung im Programm Stadtumbau Ost sein wird, stellte unsere Mitarbeiterin Frau Katharina Funk am 10.05.2017 in einer Stadtratssitzung der vogtländischen Gemeinde vor.

Die im Konzept entwickelten Maßnahmen haben zum Ziel, die Folgen des demographischen Wandels innerhalb des Stadtteiles, der durch den industriellen Wohnungsbau der DDR-Zeit geprägt ist, zu verringern. Die geplanten Vorhaben beinhalten vor allem die Sanierung der Kindertageseinrichtung und Schule im Gebiet sowie die Aufwertung des Wohnumfeldes und die Neugestaltung von Spiel- und öffentlichen Plätzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anpassung des Wohnungsbestandes an die Bedürfnisse älterer Menschen.

 
 
15.04.2017

Abschluss des I. Sanierungsgebietes Frankenberg Altstadt

Unser Unternehmen – die WGS mbH – hat als Sanierungsträger des Sanierungsgebietes „Altstadt“ der Stadt Frankenberg/Sa. am 22. März 2017 zur Stadtratssitzung Bilanz gezogen.

Bilanz über die Verwendung von 10,6 Mio € Fördermitteln, die seit der Beschlussfassung der Frankenberger Stadträte im Jahr 1992 im Bereich Altstadt in verfallene kommunale und private Bausubstanz sowie in marode Infrastruktur investiert werden konnten. Möglich wurden diese Sanierungsmaßnahmen durch den Einsatz von Mitteln des Städtebauförderprogramms, die zu zwei Dritteln aus Bund und Land kamen und zu einem Drittel von der Stadt Frankenberg bezuschusst wurden.

 

 

Die Bilanz fällt positiv aus – auch wenn noch hier und da Sanierungsbedarf besteht. Nicht nur öffentliche Gebäude wie Rathaus, Museum Rittergut, Gymnasium und Stadtarchiv wurden sukzessive saniert, sondern auch 65 private Baumaßnahmen konnten unterstützt und mit 1,3 Mio € gefördert werden. Auch  Straßenbaumaßnahmen und Platzneugestaltungen  bekamen finanzielle Hilfen, die zur  Aufwertung der Frankenberger Altstadt  beitragen. Es konnte mit Unterstützung des Städtebauförderprogramms  das Wohn- und Geschäftsumfeld im Sanierungsgebiet Altstadt nachhaltig verbessert werden – das war das Fazit der Abschlusspräsentation der WGS mbH.

Im übrigen hat die Freie Presse  über die gelungene Sanierung der Altstadt von Frankenberg in einem umfangreichen Artikel über Objekte, Maßnahmen Zahlen und Fakten berichtet -  FP Mittelsachsen vom 07.04.2017.

 

 

13.03.2017

Städtebaufördermittel im Einsatz – „Haus für das Leben“ in Chemnitz

Mit Unterstützung und Begleitung durch die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH als Sanierungsträger auf dem Sonnenberg, konnte der Verein „Kaleb Region Chemnitz e.V.“ am Freitag, den 10.03.2017, das „Haus für das Leben“ in der Augustusburger Straße eröffnen.

Die Grünflächengestaltung des am Straßenraum anliegenden Bereiches und der dazugehörenden Baumbepflanzung wurde Ende 2016 mit Mitteln des „Stadtumbau Ost“ (Aufwertung) zum Abschluss gebracht.

In dem neu eröffneten Haus können zukünftig Beratungen für Familien, Schwangere, Eltern-Kind-Kreise, Kurse für Jugendliche, psychosoziale und Drogenberatung u.v.m. angeboten werden.

 

 

 

 

Haus des Lebens Chemnitz

 

 

10.02.2017

Zukunftsworkshop im Rathaus Roßwein – Bebauungsstudie Quartier „Mühlstraße“

Am 08. Februar 2017 stellte die Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH die Bebauungsstudie für das Quartier „Mühlstraße“ in Roßwein den Teilnehmern des Zukunftsworkshops vor.
Das Quartier hat derzeit mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Eine hohe Leerstandsrate, mehrere Gebäude mit einer maroden Bausubstanz und dem gegenüber Auflagen, die sich aus dem Denkmalschutz ergeben. Die von der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung mbH erarbeitete Bebauungsstudie zeigt mehrere Varianten auf, wie das Mühlstraßen-Quartier zukunftsfähig entwickelt werden könnte.

Insgesamt wurden drei Neubau-Varianten für die nicht mehr sanierbaren Gebäude der Mühlstraße 7-13 entwickelt. Dabei wurden in den einzelnen Varianten sowohl traditionelle als auch moderne Bebauungsvarianten geprüft. Weiterhin wurde eine Vision für das Grundstück Mühlstraße/ Ecke Gerbergasse entworfen. Eine erste Impression verdeutlicht die nebenstehende Grafik.

 

 

 

© Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (Mühlstraße, Ecke Gerbergasse in Rosswein)

© Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung mbH (Mühlstraße, Ecke Gerbergasse in Rosswein)

Insgesamt ist die Studie eine gute Grundlage für weitere Schritte. Vom Aufstellen eines Bebauungsplanes, über die Fördermittelbeschaffung für den Rückbau bis zum Finden interessierter Investoren und der Absprache mit den Eigentümern der Häuser, die aus denkmalschutzrechtlichen Gründen erhalten bleiben, ist noch ein weiter Weg zu gehen. Doch mit der entwickelten Nutzungsstudie ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, der den Weg für die weiteren Maßnahmen ebnet.

 
30.10.2016

Agentur StadtWohnen als gutes Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung

Das EU-Förderprogramm „Urbact III“ verfolgt das Ziel, für eine nachhaltige Stadtentwicklung europäische Städte zu vernetzen, um sie zu befähigen miteinander Lösungen für gemeinsame städtische Herausforderungen zu entwickeln und aus den Erfahrungen der Netzwerkpartner zu lernen. Vertreter aus Brüssel, Gijon, Caen, Dubrovnik, Genua, Lublin, Maribor und Neapel besuchten im Oktober die Stadt Chemnitz, um darüber zu diskutieren und praktische Beispiele kennenzulernen, welche Ansätze und Modelle für die Entwicklung großer Brachflächen in der Stadtstruktur zeitgemäß und wirksam sind.
Als erfolgreiches und bewährtes Beispiel, wie man diese „schlafenden Riesen“ wieder erwecken und stadtbildprägende leer stehende Gründerzeitgebäude wiederbeleben kann, stellte sich die Agentur StadtWohnen der Runde vor. In einer Präsentation wurden die für Chemnitz typischen Problemlagen (Sanierungsrückstau, häufige Eigentümerwechsel, Denkmalschutzproblematik etc.) vorgestellt und die Vorgehensweise der Agentur, Lösungen für die umfangreichen Probleme zu finden, gezeigt. Die Präsentation löste eine angeregte Diskussion unter den internationalen Teilnehmern aus, was hoffen lässt, dass die Gäste Impulse und Ideen in ihre Heimatstädte mitnehmen und dort nutzbringend anwenden können.

 

 

 

Für die Agentur war es eine Gelegenheit, weitere Kontakte über den Chemnitzer Tellerrand hinaus zu knüpfen und Gedanken auszutauschen.

Vorstellung der Agentur StadtWohnen Chemnitz in der Schönherrfabrik

Martin Neubert, Mitarbeiter der WGS und zuständig für die Agentur StadtWohnen, während der Präsentation

 
01.08.2016

Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus

Im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert.
Nationale Projekte des Städtebaus sind national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch (Premiumqualität) hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und von Beteiligungsprozessen aus, verfolgen die baupolitischen Ziele des Bundes und weisen Innovationspotenzial auf.

 

 

Nationale Projekte des Städtebaus sind Projekte, mit denen in der Regel Aufgaben und Probleme von erheblicher finanzieller Dimension oder besonderer städtebaulicher Bedeutung und Wahrnehmung gelöst werden. Mit einem überdurchschnittlich hohen Fördervolumen soll eine schnellere und ggf. breitere Intervention und Problembearbeitung möglich sein.
Geeignete Projekte konnten sich im Rahmen von Projektaufrufen für die Förderung durch das Bundesprogramm bewerben. Nach den bereits in den Jahren 2014 und 2015 durchgeführten Aufrufen wurden insgesamt 66 Projekte zur Förderung ausgewählt. Die Bundesregierung führt das Investitionsprogramm auch im Jahr 2016 fort. Der Projektaufruf ist seit Anfang Februar 2016 auf dieser Seite veröffentlicht (siehe weiter unten).
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:
nationale-staedtebauprojekte@bbr.bund.de

 
 
 

 

08.06.2016

Aula am Gymnasium Olbernhau feierlich eingeweiht

Am 02.06.2016 wurde in Anwesenheit des Landrates des Erzgebirgskreises, Herrn Vogel, des Bürgermeisters der Stadt Olbernhau, Herrn Haustein sowie zahlreichen Mitgliedern des Kreistages und des Stadtrates der Neubau der Aula am Gymnasium Olbernhau an die Schüler und das Lehrerkollegium übergeben.
In einer Feierstunde wurden neben den Gruß- und Dankesworten vielfältige Kostproben des künstlerischen Schaffens und Könnens der Gymnasiasten geboten.

An Stelle des obligatorischen Schlüssels für den Neubau überreichte der Landrat der Schulleiterin ein Kunstwerk, welches sicher einen würdigen Platz in den neuen Räumen finden wird.

 

 

 

Das Bauvorhaben mit einer Gesamtnutzfläche von 420 m² beherbergt neben der technisch ausgezeichnet ausgestatteten Aula mit 199 Plätzen auch eine Küche sowie Lager- und Sanitärräume. Der neue Anbau wird multifunktional als Aula, Speiseraum, für Lehrzwecke und als Prüfungsräume genutzt.
Die Gesamtinvestition beträgt ca. 1.795.000 €. Davon wurden Städtebaufördermittel in Höhe von ca. 718.000 € eingesetzt.
Die WGS begleitete das Gesamtvorhaben in ihrer Eigenschaft als Sanierungsträger der Stadt und zeichnete für das gesamte Fördermittelmanagement verantwortlich.
Wir wünschen dem Gymnasium alles Gute, viel Freude und Erfolg bei der Nutzung der neuen Aula.

 
28.05.2016

 

„Sachsen – Land der Ingenieure“ Ausstellungseröffnung im Sächsischen Landtag

WGS präsentiert das Projekt „Weißes Roß“

Am 24.05.2016 wurde vom Präsidenten des Sächsischen Landtages, Herrn Dr. Matthias Rößler, die Ausstellung der Ingenieurkammer Sachsen „Sachsen – Land der Ingenieure“ eröffnet.
Grußworte des sächsischen Innenministers Markus Ulbig und des Ehrenpräsidenten der Ingenieurkammer Prof. Dr. Reinhardt Erfurth würdigten die Leistungen der sächsischen Ingenieure und gaben dieser Veranstaltung den feierlichen Rahmen.
Insgesamt haben sich mehr als 80 sächsische Ingenieurbüros und Hochschulen als Aussteller beteiligt.

 

 

 

 

Die WGS präsentiert sich ebenfalls als Aussteller mit ihrem Projekt „Weißes Roß“, Hartenstein und stellt somit ihren Beitrag zur Bedeutung und Wertigkeit der Ingenieurbaukunst  eindrucksvoll dar.
Die Ausstellung ist im Bürgerfoyer des Sächsischen Landtages bis zum 01.Juli 2016 jeweils Montag – Freitag von 10 – 18 Uhr zu sehen.
Im Anschluss wird die Ausstellung auch in anderen sächsischen Städten gezeigt

Hier erfahren Sie mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

02.04.2016

WGS mit Altbaumanagement in Chemnitz beauftragt

Nach einem erfolgreichen Jahr 2015 geht die Agentur StadtWohnen Chemnitz im Jahr 2016 in eine neue Runde. Auch in diesem Jahr ist die WGS erneut mit den Aufgaben des Altbaumanagements durch die Stadt Chemnitz beauftragt. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren ein großer Teil der 35 durch die Agentur veröffentlichten Gebäude in Chemnitz einen neuen Eigentümer gefunden haben, wird das Projekt auch auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet. Ziel ist es weiterhin, leer stehende und sanierungsbedürftige Gründerzeitmietshäuser in der erweiterten Chemnitzer Innenstadt in eine Sanierung und neue Nutzung zu bringen, sei es durch Aktivierung der Eigentümer oder einen Eigentumswechsel im Spektrum von professionellen Immobilienentwicklern bis hin zu gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Das Objektportal ist unter www.stadtwohnen-chemnitz.de abrufbar. Das Projekt der Stadt Chemnitz wird seit 2012 durch die WGS verantwortlich betreut und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt kontinuierlich weiterentwickelt.

 

 

 

29.03.2016

Start für „Brücken in die Zukunft“

800 Millionen Euro für Schulen, Straßen, Sportstätten und ÖPNV

Das Kabinett hat am 23.03.2016 der Verwaltungsvorschrift „Investkraft“ zugestimmt und damit weitere Weichen für das 800 Millionen Euro umfassende Finanzpaket „Brücken in die Zukunft“ gestellt. „Die sächsischen Landkreise, Städte und Gemeinden können damit in den kommenden Jahren wichtige Investitionen anpacken und ihre Infrastruktur verbessern“, sagte Staatsminister Thomas Schmidt. „Dieses Geld ist damit der Schlüssel für die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung in der Zukunft.“
Die insgesamt 800 Millionen Euro werden den Landkreisen, Städten und Gemeinden in drei Blöcken zur Verfügung gestellt. Eine Investitionspauschale in Höhe von 116 Millionen Euro erhalten die Kommunen direkt.

 

 

 

Diese Mittel können für eigene Investitionen oder zur Kofinanzierung geförderter Projekte eingesetzt werden. 171 Millionen Euro bekommen die Landkreise, Städte und Gemeinden über das sogenannte „Budget Bund“, 512 Millionen Euro über das „Budget Sachsen“.

Grundlage des Finanzpaketes „Brücken in die Zukunft“ ist das „Sächsische Gesetz zur Stärkung der kommunalen Investitionskraft“, das der Sächsische Landtag am 16. Dezember 2015 beschlossen hatte. Mit diesem Landesgesetz ergänzt der Freistaat Sachsen das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes, das der Bundestag am 24. Juni 2015 beschlossen hat.

 

 

01.02.2016

WGS feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

 

 

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1991 - 2016

Am 29. Januar 2016 wurde mit rund 80 geladenen Gästen im Chemnitzer „pumpwerk eins“ 25 Jahre WGS gefeiert und Bilanz gezogen.
Zum Jubiläum und zur offiziellen Übergabe der Geschäftsführung an Herrn Jens Wagner konnten wir Vertreter des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, des Sächsischen Landtages, der Sächsischen Aufbaubank und der Industrie- und Handelskammer begrüßen. Den Landrat Mittelsachsen sowie den stellvertretenden Landrat des Vogtlandkreises durften wir ebenfalls zu unseren Gästen zählen. Weiterhin waren zahlreiche Oberbürgermeister, Bürgermeister und Vertreter der von uns betreuten Kommunen unserer Einladung gefolgt.
Es nahmen außerdem Geschäftsführer und Vertreter der sächsischen Wohnungsgesellschaften und –genossenschaften sowie unsere Partner und Auftraggeber aus Wirtschaft und  Politik an der Festveranstaltung teil.
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr Kommen und für das in den vergangenen 25 Jahren entgegengebrachte Vertrauen. Gehen wir gemeinsam die Aufgaben an, die Stadtumbau und Stadtsanierung auch zukünftig bereithalten!

 

 

 

 

 

 

02.01.2016

 

Geschäftsführerwechsel

Zum 01.01.2016 wird Jens Wagner neuer Geschäftsführer der Westsächsischen Gesellschaft für Stadterneuerung mbH. Er übernimmt damit das Ruder von Karl-Heinz Feith, der nach 10 Jahren an der Spitze der WGS mbH in den Ruhestand wechselt.